In Kalifornien sind selbstfahrende Autos bereits Teil des Straßenbildes, wie beispielsweise in San Francisco und Los Angeles. Diese Technologie, unter anderem von Waymo, einem Tochterunternehmen von Alphabet, genutzt, hat jedoch auch Probleme aufgewiesen. So kam es im März zu einer Massenstörung in Wuhan, China, bei der mehr als hundert Fahrzeuge von Apollo Go stehen blieben. Ein weiterer Vorfall ereignete sich 2025 in San Francisco durch einen Stromausfall, wobei Waymo betroffen war.
Autonome Fahrzeuge missachten gelegentlich Verkehrsregeln: Die “Los Angeles Times” berichtet von einem Fall im September 2025, bei dem ein autonomes Taxi an einem Schulbus vorbeifuhr. Im Dezember desselben Jahres führte ein Waymo-Taxi durch eine Polizeioperation und ignorierte dabei die Einsatzkräfte.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich im Januar in Santa Monica, als ein Robotaxi nicht rechtzeitig anhielt, um einem Kind auszuweichen. Dies löste Diskussionen über die Sicherheit dieser Fahrzeuge aus.
Im September 2025 kam es in San Bruno zu einer illegalen Wende eines fahrerlosen Taxis vor den Augen der Polizei. Da kein menschlicher Fahrer anwesend war, konnte kein Strafzettel ausgestellt werden.
Kalifornien will künftig Hersteller autonomer Fahrzeuge zur Verantwortung ziehen können. Das Department of Motor Vehicles (DMV) hat Ende April neue Regelungen bekanntgegeben. Diese ermöglichen es den Behörden, Unternehmen bei Verkehrsverstößen zu verwarnen, vorausgesetzt die Technologie war aktiviert.
Darüber hinaus müssen Unternehmen im Notfall innerhalb von 30 Sekunden reagieren und Geofencing-Anweisungen umsetzen können. Der Direktor Steve Gordon betonte, dass Kalifornien weiterhin führend in der Entwicklung autonomer Fahrzeugtechnologien sei. Die neuen Regelungen treten am 1. Juli in Kraft.