Mit der nahenden Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada rückt erneut ein hochpolitisches Ereignis ins Blickfeld, das vor allem angesichts globaler Spannungen von Bedeutung sein könnte. Nach kontroversen Debatten um die WM in Katar steht nun die Frage im Raum: In welchem Ausmass sollte und kann der Fussball politisch werden?
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Das Bild ging um die Welt: Die deutsche Nationalmannschaft hielt sich bei der Fussball-WM 2022 in Katar aus Protest gegen die Fifa den Mund zu. Diese Geste wurde zunächst als mutig bewertet, später jedoch verspottet und als Symbol des Scheiterns betrachtet. Henk-Erik Meier von der Universität Münster, Experte für Sozialwissenschaften, meint dazu im Gespräch mit David Vogel in «NZZ Geopolitik», dass die Geste letztlich wirkungslos blieb.
In dieser Folge wird diskutiert, wie sehr Politik den Fussball beeinflusst und warum es naiv ist, an einen unpolitischen Sport zu glauben. Weitere Themen sind der umstrittene «Fifa Friedenspreis» für Donald Trump, die historisch gewachsene immense Macht des Fussball-Weltverbands sowie das Unvermeidliche: dass politische Eliten nicht um den Fussball herumkommen.
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