Ab August wird es in der Stadt Zug eine einkommensabhängige Regelung für die Beitragsentlastung an Kitas geben. Familien mit niedrigerem und mittlerem Einkommen profitieren stärker von dieser Umstellung, wie Hana Fink berichtet. Die Diskussionen über Anpassungen der Kantonspauschale führten schließlich zur Entscheidung für dieses Modell.
Die Stadt Zug hat beschlossen, den Normtarif zu erhöhen, was die Grundlage für die Berechnung der Beiträge an Kitas darstellt. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass Betreuungsqualität und faire Löhne gewährleistet bleiben. Die städtischen Gutscheine werden mit den kantonalen Beiträgen abgestimmt, um Überentschädigungen zu vermeiden. Dies bedeutet, dass Familien mit einem steuerbaren Einkommen von 40’000 Franken die Betreuungskosten pro Tag von 34.40 auf 10 Franken senken können.
Obwohl auch höher verdienende Familien entlastet werden, sind deren Beitragsrückgänge geringer. Drei detaillierte Rechenbeispiele in der Medienmitteilung zeigen die variierenden Entlastungen auf. Der Fokus liegt darauf, dass niedrigere und mittlere Einkommen den größten Nutzen ziehen.
Die Stadt verbessert zudem die Prozesse für das Einreichen von Gesuchen ab dem Sommer durch Digitalisierung, was Transparenz und schnellere Bearbeitungen verspricht. Die aktuelle Anpassung markiert jedoch nur eine Zwischenstufe; bis 2027 ist eine komplette Überarbeitung des Betreuungsreglements im Stadtparlament geplant, unterstützt durch eine Sonderkommission.
Verwendete Quellen:
Medienmitteilungen der Stadt Zug und das zentralplus-Medienarchiv.