Von Donnerstag protestierten zwischen 2500 und 3000 Personen in Genf gegen die geplanten Sparmassnahmen der Regierung. Der Protestzug begann im Parc des Cropettes, führte über die Mont-Blanc-Brücke bis zur Altstadt. Initiiert wurde die Kundgebung von einem Arbeitskampf und stand unter dem Patronat des Gewerkschaftsbunds für Staatsbedienstete sowie den subventionierten Sektor.
Die Gewerkschaften üben scharfe Kritik an den Sparmassnahmen, die im Budgetentwurf für das Jahr 2026 vorgesehen sind. Dazu zählen unter anderem die Einfrierung der Lohnstufen bis ins Jahr 2030 sowie ein Stillstand beim Teuerungsausgleich, was zu erheblichen Lohneinbussen führen soll – im Umfang von maximal 5,1 Prozent.