Autor: Michelle Keller
Im Jahr 2025 konnte das Kultur- und Kongresshaus KKL Luzern sowohl den Umsatz als auch den Gewinn steigern. Dies wurde von Veränderungen im Verwaltungsrat begleitet.
Das vergangene Jahr schloss für das KKL mit einem positiven Ergebnis ab: Es erzielte einen Umsatz von 25,5 Millionen Franken, ein Anstieg um fast sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Zuwachs wurde in allen drei Geschäftsbereichen verzeichnet: Gastronomie, Dienstleistungen und Events.
Trotz der Steigerung liegt der Umsatz jedoch noch unter den Einnahmen vor der Coronapandemie, als das KKL über 30 Millionen Franken umsetzte (zentralplus berichtete).
Insgesamt verzeichnete das KKL einen Gewinn von 1,7 Millionen Franken, was rund eine Million mehr als im Vorjahr darstellt. Dies ist auf den gestiegenen Umsatz und die Reduzierung des Betriebsaufwands zurückzuführen.
Im Rahmen der Strategie 2025 hat das Team zahlreiche Projekte umgesetzt, wie etwa die Einführung einer moderneren Website im Sommer 2024, die 2025 weiter optimiert wurde. Zudem installierte das KKL eine Solaranlage von 1100 Quadratmetern auf dem Dach, welche rund zehn Prozent des eigenen Strombedarfs deckt (zentralplus berichtete).
Ausblickend auf die Zukunft gibt es auch im Verwaltungsrat der KKL Management AG Änderungen. Vizepräsidentin Sabrina Bjöörn verliess den Rat nach zehn Jahren, und Daniel Egloff trat an der Generalversammlung zurück.
Neu wird das Gremium durch Nicole Winkler verstärkt, die eine starke Verbindung zu Luzerner Tourismus- und Kulturinstitutionen sowie Erfahrung in Kultur, Musik, Gastronomie und im Event- und Kongressbereich mitbringt. Sie verfügt über breite Kompetenzen.
Die neue Verwaltungsrätin Nicole Winkler wird für frischen Wind sorgen.