Mit dem Muttertags-Wochenende beginnt traditionell in der Schweiz die Freibadsaison. Am Samstag bietet das Wetter ideale Bedingungen: Temperaturen bis zu 25 Grad und viel Sonne prägen den Tag, so MeteoSchweiz.
In zahlreichen Städten wie St. Gallen, Bern, Basel, Luzern, Chur und Genf öffnen die Freibäder ihre Tore. Auch in Zürich startet der Sommerbetrieb am Wochenende.
Wer den ersten Badi-Besuch des Jahres plant, sollte dies auf Samstag legen. Denn das Wetter kippt bereits am Sonntag deutlich um: Laut MeteoSchweiz zieht aus Südwesten eine aktive Störungszone über die Schweiz hinweg.
Im Westen und Süden der Schweiz wird es sonnenarm, mit Schauern bereits im Vormittagsverlauf. In der Deutschschweiz bleibt es zunächst noch teilweise freundlich, besonders im Nordosten könnten 40 bis 60 Prozent der Sonne scheinen, so MeteoSchweiz.
Im Laufe des Nachmittags entwickeln sich jedoch auch dort Schauer und vereinzelt Gewitterzellen. In einigen Gebieten sind kurzzeitig kräftige Niederschläge möglich. Die Regenfälle breiten sich bis zum Abend auf die Alpennordseite aus, während es in den Alpen selbst vergleichsweise trocken bleibt.
Für einen Muttertags-Ausflug ins Freie bedeutet das: Wer am Sonntag nicht nass werden möchte, sollte den Vormittag nutzen – besonders in der Deutschschweiz. Mutige könnten sich bereits an natürliche Gewässer wagen, die allerdings noch kühl sind.
Der Rhein bei Basel und der Bodensee liegen bei etwa 15 Grad, während die Aare in Bern gerade einmal auf 12 Grad kommt. Zürich- und Vierwaldstättersee sind mit rund 14 bis 16 Grad etwas milder.
In der kommenden Woche dürften sich diese Temperaturen kaum erhöhen; MeteoSchweiz prognostiziert sogar einen Rückgang auf etwa 14 Grad. Das Auffahrtswochenende verspricht kühles und unbeständiges Wetter, wobei die Schneefallgrenze lokal bis auf 1000 bis 1400 Meter absinken könnte.