Der Bund hat eine Kampagne gestartet, um die Ausbreitung des Japankäfers einzudämmen. Die Bevölkerung wird zur Mithilfe aufgerufen, da der Japankäfer schwer von einigen harmlosen heimischen Käfern zu unterscheiden ist.
Der Japankäfer hat eine Größe ähnlich einer Kaffeebohne und verfügt über einen metallisch grün schimmernden Kopf sowie kupferbraune Deckflügel. Ein markantes Erkennungsmerkmal sind die weissen Haarbüschel: Auf beiden Seiten des Hinterleibs befindet sich jeweils ein kleiner Büschel, am Hinterteil sitzen zwei grössere.
Sollte jemand einen Japankäfer entdecken, wird empfohlen, diesen einzufangen und sicher zu verstauen. Andreas von Felten vom Bundesamt für Landwirtschaft rät dazu, den Käfer zu zerdrücken oder in ein geschlossenes Gefäß zu setzen.
Es ist wichtig, jeden Fund unverzüglich dem zuständigen kantonalen Pflanzenschutzdienst zu melden. Dabei sollte ein Foto des Insekts angefertigt und der genaue Fundort vermerkt werden.
Verwechslungsgefahr besteht mit Gartenlaubkäfern, die zwar ähnlich gefärbt sind (metallisch grün und kupferbraun), jedoch kleiner von der Größe her (0,8 bis 1 Zentimeter) und keine weissen Haarbüschel besitzen.
Junikäfer sind mit ihren 1,5 bis 2 Zentimetern grösser, einheitlich gelbbraun gefärbt, ohne metallisch grün schimmernden Kopf. Sie haben zwar weisse Zeichnungen am Hinterleib, diese bestehen jedoch aus eng anliegenden Schuppen.
Maikäfer erreichen eine Größe von bis zu drei Zentimetern und sind komplett braun mit weißen Zeichnungen aus Schuppen.
Rosenkäfer ähneln dem Japankäfer in der Farbe, sind aber grösser und einfarbig (metallisch grün oder schwarz).
Quelle: SRF 4 News, 11.5.2026, 11 Uhr; sda/fann; odem; wilh