Die Instandsetzung der Deponie mit Altlasten in Gamsenried erlebt eine weitere Verzögerung, wie eine Untersuchung von SRF ergab. Ursprünglich hätte die Errichtung einer Dichtwand schon im Vorjahr starten sollen. Den Angaben des Pharmakonzerns Lonza zufolge könnte der Baubeginn nun auf 2026 oder sogar 2027 verschoben werden, wobei die Gründe für diese Verzögerung von Lonza nicht spezifiziert wurden.
Die Deponie gilt als größte und komplexeste ihrer Art in der Schweiz. Über viele Jahre hinweg hat Lonza hier Schadstoffe entsorgt, wodurch bekannt ist, dass Giftstoffe teilweise ins Grundwasser gelangen.
Geplant ist der Bau einer Dichtwand mit einer Länge von 1,6 Kilometern und einer Tiefe von 30 Metern, um die Schadstoffe in Zukunft einzudämmen.