In der norditalienischen Stadt Varese, nahe der Schweizer Grenze, haben Ermittlerinnen und Ermittler acht Verdächtige festgenommen, die im Menschenhandel tätig sein sollen. Ihnen wird zur Last gelegt, Migranten aus der Türkei illegal nach Mittel- und Nordeuropa zu schmuggeln. Die Gruppe soll insbesondere Kurdinnen und Kurden bei der Einreise über den Balkan unterstützt haben, um in Länder wie die Schweiz, Deutschland oder Grossbritannien zu gelangen. Unter den verhafteten Personen sind sieben Türken sowie ein Italiener. Bei den Ermittlungen waren auch die Mailänder Anti-Mafia-Staatsanwaltschaft und die Schweizer Bundesanwaltschaft involviert.