Nach einem Jahr Unterbrechungen im Gotthard-Basistunnel, verursacht durch den Bruch eines Güterzugrades und dessen Entgleisung, hat ein Gutachten der Tessiner Staatsanwaltschaft ergeben, dass die SBB das Unglück hätte verhindern können. Dieses Ergebnis wurde von der SRF-«Rundschau» publik gemacht. Demnach gab es im Betriebszentrum der SBB mehrere Störungsmeldungen auf den Bildschirmen, die jedoch nicht berücksichtigt wurden.
Die SBB bestreitet die Vorwürfe. Sabrina Schellenberg, Mediensprecherin der SBB, betont, dass das Betriebsmanagement stets korrekt reagiert habe.