Im April verzeichneten die Schweizer Pensionskassen eine erfolgreiche Börsenperformance. Die UBS hat über 100 Vorsorgeeinrichtungen analysiert und berichtet, dass diese nach Gebührenabzug durchschnittlich eine Rendite von 2,31 Prozent erzielten.
Trotz eines Rückgangs im März liegt die Jahresrendite der Pensionskassen im UBS-Sample nun bei einem Plus von 1,56 Prozent seit Jahresbeginn, wie die Grossbank am Dienstag bekannt gab. Die Renditen einzelner Kassen schwankten zwischen 0,15 und 4,98 Prozent.
Kleinere Kassen mit verwalteten Vermögen unter 300 Millionen Franken erreichten eine Median-Performance von 2,33 Prozent, während grössere Einrichtungen mit über einer Milliarde Vermögen durchschnittlich 2,28 Prozent verzeichneten.
Die Anlageklassen schnitten im April unterschiedlich ab. Globale Aktien erzielten in Franken gerechnet eine Performance von +7,41 Prozent und lagen damit vor den Schweizer Aktien mit einem Plus von 4,04 Prozent. Private Equity (-1,52 Prozent) und Hedgefonds (-1,47 Prozent) waren die am schlechtesten performenden Kategorien.
Bislang im Jahr liefen globale Aktien mit +6,0 Prozent am besten, gefolgt von Schweizer Aktien (+1,66 Prozent) und Hedge Funds (+1,42 Prozent). Ausländische Obligationen wiesen bislang eine negative Bilanz von -0,93 Prozent auf. Schweizer Obligationen verzeichneten dagegen ein leichtes Plus von 0,09 Prozent.