Yang Shuang-zi, eine Schriftstellerin aus Taiwan, wurde in London mit dem Internationalen Booker-Preis geehrt. Der Roman “Taiwan Travelogue” schildert die Reise einer japanischen Autorin durch Taiwan im Jahrzehnt der 1930er während der japanischen Kolonialzeit. Die Jury bewunderte das Werk der 42-jährigen Yang Shuang-zi als komplex und beeindruckend und würdigte damit erstmals ein auf Mandarin verfasstes Buch. Der Internationale Booker-Preis zählt zu den bedeutendsten Literaturauszeichnungen weltweit und ehrt Romane, die ins Englische übersetzt wurden. Den Preis, der mit 50.000 Pfund dotiert ist, teilt sich Yang Shuang-zi mit Übersetzerin Lin King.