Am Mittwoch gab der Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin bekannt, dass er auf ein bewährtes Team für die WM setzen will. Bereits am vorherigen Sonntag war sein 26-köpfiger Kader im Umlauf. Die Namen aller Teilnehmer wurden in den darauf folgenden Tagen schrittweise veröffentlicht.
Yakin erklärte, dass seine Entscheidungen auf Routine und Erfahrung basieren. Von den nominierten Spielern haben 18 bereits an einer WM teilgenommen. “Wir wollten auf jene setzen, die sich während der Qualifikation verdient gemacht haben”, betonte der 51-Jährige. Trotzdem seien junge Talente im Auge behalten worden, was durch die umfangreiche Pikettliste belegt wird.
**Torhüter:** Marvin Keller (YB), Gregor Kobel (Dortmund), Yvon Mvogo (Lorient)
**Verteidigung:** Manuel Akanji (Inter Mailand), Aurèle Amenda (Eintracht Frankfurt), Eray Cömert (Valencia), Nico Elvedi (Gladbach), Luca Jaquez (Stuttgart), Miro Muheim (HSV), Ricardo Rodriguez (Betis Sevilla), Silvan Widmer (Mainz)
**Mittelfeld/Angriff:** Michel Aebischer (Pisa), Zeki Amdouni (Burnley), Breel Embolo (Stade Rennes), Christian Fassnacht (YB), Remo Freuler (Bologna), Cedric Itten (Fortuna Düsseldorf), Ardon Jashari (AC Mailand), Johan Manzambi (SC Freiburg), Dan Ndoye (Nottingham), Noah Okafor (Leeds United), Fabian Rieder (Augsburg), Djibril Sow (FC Sevilla), Ruben Vargas (FC Sevilla), Granit Xhaka (Sunderland), Denis Zakaria (Monaco)
Das Ziel sei es, “die beste WM-Performance eines Schweizer Teams zu erzielen”, verkündete Yakin. Die erste Phase der WM-Vorbereitung beginnt am nächsten Montag in St. Gallen. Am Dienstag des 2. Juni startet das Team dann zur USA-Reise.
Die Spielerprämien seien bereits im Februar und März mit dem Spielerrat abgestimmt worden, um Diskussionen zu vermeiden, wie Yakin scherzend erklärte.