Seit sieben Jahren gab es keinen Star-Wars-Kinofilm mehr, bis „The Rise of Skywalker“ den Abschluss der Saga bildete. Jetzt kommt „The Mandalorian and Grogu“, eine Kinoverfilmung der gleichnamigen erfolgreichen Serie, die zwischen 2019 und 2023 mit drei Staffeln und 15 Emmys aufwartete. Ursprünglich als vierte Staffel geplant, wurde der Film nach einer Verzögerung durch den Hollywoodstreik realisiert.
Die Mandalorianer sind Kopfgeldjäger-Krieger, die stets Rüstungen und Helme tragen. Din Djarin, ein Waise von ihnen adoptiert, ist der Hauptprotagonist des Films. Er beschützt Grogu, ein entzückendes außerirdisches Baby mit Jedi-ähnlichen Kräften wie Gedankenmanipulation.
Din Djarin nimmt Aufträge für die neue Republik an und jagt einen anonymen Kriegsverbrecher. Dabei kooperiert er unfreiwillig mit den kriminellen Hutten, riesigen wurmähnlichen Wesen. Seine Mission führt ihn auf einen Planeten mit illegalen Gladiatorenkämpfen und Begegnungen mit Monstern sowie Sturmtruppen.
Der Film präsentiert sich als klassischer Actionfilm ohne die Notwendigkeit von Vorwissen über Star Wars. Er besteht aus Episoden, ähnlich einer Serie, was ihm einen kurzweiligen, aber wenig originellen Charakter verleiht. Fans der Serie werden jedoch nicht enttäuscht sein, da auch hier bekannte Kinopersonen fehlen und stattdessen kleine Geschichten erzählt werden.
Star Wars hat sich zu einem riesigen Multiversum entwickelt, mit Comics, Romanen, Spielen, Animations- und Schauspielserien sowie 12 Kinofilmen. Die nächste Erweiterung ist der Film „Starfighter“ von Ryan Gosling und Mia Goth im kommenden Jahr, gefolgt von drei weiteren Projekten.
Für Disney bleibt Star Wars eine sichere Bank: Nur „Solo: A Star Wars Story“ floppte; insgesamt spielte die Saga über 10 Milliarden US-Dollar ein. Die Beliebtheit von Grogu dürfte den neuesten Film zusätzlich ankurbeln – er ist einfach zu niedlich, um nicht adoptiert werden zu wollen.