Der Bundesrat hat einen Vorschlag für die nächste Reform der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) präsentiert, der den Eckwerten entspricht, welche Sozialministerin Elisabeth Baume-Schneider zuvor skizziert hatte. Dies berichtet Christine Wanner vom Bundeshaus. Demnach soll die AHV-Rente aufgewertet und ihre Zahlung über das Alter von 70 Jahren hinaus verzögert werden können. Die Reform bietet zudem eine erleichterte Schliessung von Beitragslücken an, was der AHV jährlich bis ins Jahr 2040 rund 600 Millionen Franken einbringen könnte. Laut Wanner wird die Entscheidung darüber, ob zusätzliche Finanzierungsquellen für die Altersvorsorge erforderlich sind, vom Parlamentsbeschluss zur Einführung einer 13. AHV-Rente abhängen.