In mehreren Kantonen haben Landwirte freiwillig Milch und Trinkwasser auf PFAS hin überprüfen lassen. Im Kanton Appenzell Innerrhoden sind etwa ein Viertel der Betriebe betroffen, während im Kanton Zürich in 89 Prozent der Proben keine oder nur geringe Rückstände festgestellt wurden. Der Kanton Zürich berichtet, dass nahezu alle landwirtschaftlichen Betriebe an dem Monitoring teilgenommen haben. Diejenigen mit problematischen Werten erhalten Unterstützung durch den Kanton. PFAS-Chemikalien gelangen über Boden und Gewässer in Trinkwasser und Lebensmittel. Es besteht die Möglichkeit, dass diese Chemikalien im menschlichen Organismus Immunsystemstörungen, Fettstoffwechselprobleme, Wachstumsbeeinträchtigungen oder Krebs verursachen können.