Drei Blauhelmsoldaten der UNO-Mission Unifil wurden seit Sonntagabend im Süden des Libanons getötet. SRF-Nahost-Korrespondent Thomas Gutersohn erklärt, dass die Soldaten erheblichen Risiken ausgesetzt sind: «Sie patrouillieren in gepanzerten Fahrzeugen und tragen zum Selbstschutz Waffen.» Dennoch könnten sie sich vor gezielten Angriffen, insbesondere Panzer- oder Raketenangriffe, nicht schützen, so Gutersohn. Die Mission im Libanon gilt mittlerweile als der gefährlichste UNO-Einsatz weltweit.
Seit ihrer Gründung 1978 sind über 335 Soldaten ums Leben gekommen. «Das ist mehr als bei jeder anderen Blauhelmmission», ergänzt Gutersohn.