In der russischen Teilrepublik Dagestan haben andauernde Regenfälle massive Überschwemmungen verursacht. Laut Behördenangaben mussten mehr als 4000 Menschen wegen der Wassermassen in Sicherheit gebracht werden, während etwa 2000 Häuser unter Wasser standen. Ein weiteres Unglück ereignete sich durch den Bruch einer Staumauer nahe Derbent infolge des starken Regens, bei dem mindestens zwei Personen ums Leben kamen.
Die Wetterbehörden erwarten anhaltende Niederschläge in der am Kaspischen Meer gelegenen Region und warnen vor weiteren Gefahren wie Erdrutschen, Steinschlägen und Schlammlawinen. Seit Ende März leiden die Bewohner des Nordkaukasus unter diesen extremen Wetterbedingungen.