Laut Julian Amrein verzeichnet die Tourismusregion Sempachersee einen bemerkenswerten Aufschwung. Peter Regli, Geschäftsführer von Sempachersee Tourismus, hebt hervor, dass diese Gegend im Vergleich zur Stadt Luzern eine ruhigere Atmosphäre bietet. 2025 wurden in der Region rekordverdächtige 332’000 Logiernächte gezählt, was einem Wachstum von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht und über dem nationalen Durchschnitt liegt.
Die Besucherstruktur unterscheidet sich deutlich: Neben Campinggästen sind vor allem Seminarteilnehmer und Sportbegeisterte zu verzeichnen. Die Infrastruktur bleibt dank dieser touristischen Zusammensetzung weitestgehend unbelastet, lediglich an sonnigen Wochenenden kann es rund um den See zu Engpässen auf Parkplätzen kommen.
Die Wertschöpfung durch Tourismus wird auf 250 Millionen Franken geschätzt und bietet etwa 1600 Arbeitsplätze. Die Einnahmen fließen in erster Linie in lokale Geschäfte, wodurch das Geld in der Region bleibt.
Ein Großteil der Gäste kommt aus der Schweiz (70 Prozent), gefolgt von Europäern, hauptsächlich aus Deutschland und Österreich. Asiaten stellen zehn Prozent der Touristen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beläuft sich auf zwei Nächte.
Um die Anzahl der Logiernächte weiter zu steigern, investiert Sempachersee Tourismus verstärkt in Sport- und Kulturveranstaltungen und arbeitet dabei mit Partnern wie ParAthletics oder dem Nachteulenfestival zusammen. Beliebte Übernachtungsmöglichkeiten sind Campingplätze sowie Airbnb-Angebote, die 2025 rund 21’000 Logiernächte generierten.
Quellen: Medienmitteilung des Tourismusverbands und telefonischer Austausch mit Peter Regli