In Zürich kam es zu verschiedenen Zwischenfällen, die Polizei- und Rettungskräfte auf Trab hielten. Am Donnerstagvormittag ereignete sich in der Uraniastrasse im Stadtkreis 1 ein schwerer Unfall: Eine 73-jährige Autofahrerin erfasste einen Fussgänger auf einem Zebrastreifen nahe der Lindenhofstrasse. Der 33-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde nach Erstversorgung ins Spital gebracht. Die Stadtpolizei, die Staatsanwaltschaft sowie der unfalltechnische Dienst und das Forensische Institut klären den Unfallhergang auf. Zeugen wurden von einem Care-Team betreut.
Am gleichen Tag wurde im Kreuzplatzbereich eine 71-Jährige lebensbedrohlich verletzt, als sie von einem Lastwagen erfasst wurde. Der Fahrer des Lkw war stadtauswärts unterwegs und kollidierte mit der Frau auf dem Fussgängerstreifen um 15:55 Uhr. Sie befand sich in einem kritischen Zustand, als Sanität sie ins Spital brachte.
Ein weiteres Ereignis ereignete sich am Samstagabend beim Sechseläutenplatz, wo Schüsse mit einer Schreckschusspistole gemeldet wurden. Die Stadtpolizei entdeckte dort Patronenhülsen und suchte nach Zeugen, da mehrere Jugendliche oder junge Erwachsene in Richtung Bahnhof Stadelhofen flüchteten.
Am Karfreitag wurde ein 54-jähriger Türke im luzernischen Kriens verhaftet. Er wird verdächtigt, am Vorabend auf einen Landsmann in Bülach geschossen zu haben. Der 51-Jährige erlitt schwere Verletzungen und musste ins Spital gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen für die Ermittlungen.
Zwei Ukrainerinnen wurden am Dienstag festgenommen, da sie ohne erforderliche Zertifikate und Arbeitsbewilligung kosmetische Behandlungen in einer Privatwohnung durchführten. Dabei kamen auch illegale Medikamente zum Einsatz. Die Kantonspolizei nahm Bargeld sowie Lasergeräte sicher.
Am Wochenende kam es zu mehreren Gewaltdelikten, bei denen die Stadtpolizei zehn mutmassliche Täter festnahm. Dazu gehören unter anderem Schlägereien in einem Klub im Kreis 5 und vor einem Imbisslokal im Kreis 1. Die Beteiligten erlitten Verletzungen und wurden der Staatsanwaltschaft zugeführt.
Am Freitagmorgen kam es auf der Autobahn A1 bei Brüttisellen zu einem Unfall mit einem beladenen Radbagger-Anhänger. Dieser kippte um, wobei ein tonnenschweres Gegengewicht herunterfiel und einen weiteren Lastwagen traf. Die Bergung gestaltete sich schwierig aufgrund einer Hochspannungsleitung.
In Zürich wurde am Montag ein 35-jähriger Kioskbetreiber wegen des Verdachts der Geldwäscherei festgenommen. Bei einer Kontrolle wurden hohe Bargeldsummen entdeckt, die er ins Ausland transferieren wollte.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen im Stadtkreis 4, als ein Mann nach einem Streit mit einer Stichwaffe verletzt wurde. Der 26-jährige Afghane befindet sich in lebensbedrohlichem Zustand.
Am Donnerstagabend kollidierte auf der Aargauerstrasse ein Lieferwagen mit dem Heck eines Autos und prallte frontal gegen einen entgegenkommenden Wagen. Drei Personen wurden schwer verletzt, mehrere Rettungsdienste waren im Einsatz.
Zudem wurde in Winterthur in eine Bankfiliale eingebrochen, was die Stadtpolizei auf den Plan rief und zur Beteiligung der Kantonspolizei Zürich führte.