Der runde Panoramarestaurant auf dem Gipfel des Stanserhorns (NW) bei 1.898 Metern, der 2001 eröffnet wurde, wird einem Neubau weichen müssen. Mit einem Budget von etwa 34 Millionen Franken zielt das Projekt darauf ab, die Angebote den heutigen Bedürfnissen der Gäste anzupassen. Die neue Struktur, entworfen vom Ostschweizer Architektenteam Weitschies Krähenbühl, wurde heute von der Stanserhorn Bahn AG vorgestellt und soll zwischen 2028 und 2030 errichtet werden. Der dreistöckige Neubau mit Fassaden aus Holz und Glas wird sich harmonisch in die umliegende Alpenlandschaft einfügen, wie angegeben wurde. Das aktuelle ‘Rondorama’ – ein rotierendes Panoramarestaurant, das innerhalb von vier Monaten für 4,5 Millionen Franken errichtet wurde – entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen, erklärte die Gesellschaft. Dies liegt auch an dem gestiegenen Besucherandrang seit der Einführung der neuen Zweiseitenkabinen-Telegondelbahn CabriO. Die Kapazitäten sind vor allem bei der gleichzeitigen Betreuung von Wanderern und Veranstaltungen begrenzt. Nach Fertigstellung wird das neue Gebäude einen Selbstbedienungsrestaurant mit 120 Plätzen, ein Restaurant mit Tischservice für 60 Personen sowie Räumlichkeiten für Bankette bis zu 150 Gästen und Seminarräume bieten. Zudem sind zwei Aussichtsterrassen geplant. Trotz der Erweiterungen betonen die Initiatoren, dass das Bergziel in den Schweizer Zentralalpen nicht zum Massentourismus werden soll. Die Kapazität des ikonischen Luftseilbahns wird auch zukünftig auf maximal 234 Personen pro Stunde begrenzt bleiben, wie von der Stanserhorn Bahn AG festgehalten wurde. Während der Bauphase bleibt die Anlage zugänglich, wenn auch mit reduzierten Kapazitäten. Die Finanzierung des Projekts ist noch nicht geklärt.