Der SRF-Korrespondent Fredy Gsteiger äusserte sich zum vorübergehenden Scheitern der Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, welches ihm zufolge nicht unerwartet kam. Er erklärte: «Die Positionen liegen weit auseinander und das Vertrauen in den guten Willen des jeweiligen Gegenübers ist mangelhaft». Trotzdem schliesse dies weitere Gespräche nicht aus, insbesondere da die über 21-stündigen Verhandlungen beiden Seiten eine bessere Kenntnis der gegnerischen Standpunkte ermöglicht hätten. Es sei bemerkenswert, dass es sich bei diesen Gesprächen um die ersten direkten seit Jahrzehnten handele.
Die Fortsetzung der Waffenruhe wird laut Gsteiger davon abhängen, ob beide Seiten weiterhin an einer möglichen Einigung festhalten. Nach seiner Einschätzung würden bei neuen Angriffen keine Partei signifikante Gewinne erzielen.