In den frühen Morgenstunden fanden in Islamabad, der Hauptstadt Pakistans, direkte Verhandlungen zwischen iranischen und amerikanischen Vertretern statt. Trotz intensiver Diskussionen blieb ein Durchbruch aus. Der US-Präsident Donald Trump kündigte daraufhin an, dass die USA die Meerenge von Hormuz blockieren würden. Die Amerikaner stoppten danach alle Schiffe in der Region und beabsichtigen, den iranischen Einfluss auf dieser wichtigen Seestraße zu brechen.
Die Verhandlungen wurden unter Vermittlung Pakistans durchgeführt, wobei US-Vizepräsident J. D. Vance mit der Delegation Irans zusammenkam. Trotz intensiver Gespräche lehnte die iranische Seite das «endgültige, beste Angebot» ab. Während beide Seiten eine Übereinkunft in einigen Punkten erzielten, verhinderten Unstimmigkeiten über die Kontrolle der Meerenge von Hormuz einen vollständigen Durchbruch.
Trump reagierte mit einer Blockade und kündigte an, Schiffe zu stoppen, die versuchen würden, ohne iranische Erlaubnis durch die Meerenge zu fahren oder eine Gebühr zahlen würden. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Irans Kontrolle über die Passage zu schwächen, was wiederum den Öl- und Gashandel aus dem Persischen Golf massiv beeinträchtigen könnte.
Die USA haben bisher nicht genügend militärische Mittel gefunden, um ohne Blockadezugang zur Meerenge sicherzustellen. Der iranische Vorschlag einer Mautgebühr für die Passage wurde durch Trumps Entscheidung unterbrochen. Die Blockade könnte zu erheblichen Engpässen bei Öl- und Gaslieferungen führen, was das globale Wirtschaftswachstum gefährden würde.
Die USA bereiten sich trotz der anhaltenden Gespräche auf eine mögliche Fortsetzung des Krieges vor. Nach Angaben von Ajay Banga, dem Präsidenten der Weltbank, drohen erhebliche wirtschaftliche Schäden ohne baldige Öffnung der Meerenge.
Die erste direkte Verhandlungsrunde seit Beginn des Konflikts wurde in Islamabad durchgeführt. Die Gespräche fanden unter der Führung von Premierminister Shehbaz Sharif statt, und obwohl keine konkreten Ergebnisse erreicht wurden, zeigte sich die Bereitschaft beider Seiten zu Verhandlungen.
Die zentralen Streitpunkte waren die Öffnung der Meerenge durch den Iran sowie die Freigabe iranischer Vermögenswerte im Ausland. Die USA forderten eine Öffnung ohne Bedingungen, während Teheran die Rückgabe von eingefrorenen Vermögenswerten verlangte.
Iranische Verhandlungskreise betonten das große Misstrauen nach mehreren Wochen Konflikt und erklärten ein schnelles Einlenken für unwahrscheinlich. Beide Seiten zeigten sich als Gewinner und waren nicht bereit, schnell zu Zugeständnissen zu kommen.
Obwohl die Gespräche in Islamabad keinen Durchbruch brachten, war es dennoch einen Schritt nach vorn, dass beide Parteien an einem Tisch zusammenkamen. Die Dauer der Verhandlungen und die Zusammensetzung der Delegationen zeigten das ernsthafte Interesse beider Seiten.
Die Zukunft des Konflikts ist ungewiss, wobei Pakistans Premierminister Sharif eine Fortsetzung der Waffenruhe bis zum 21. April forderte. Trump zeigte jedoch keine Bereitschaft für weitere Verhandlungen und betonte den Sieg der USA.
Die Entscheidung Israels, die Angriffe in Libanon fortzusetzen, obwohl Iran und Pakistan auf eine Waffenruhe bestehen, könnte die letzten Chancen auf diplomatische Fortschritte zunichtemachen.