Die SBB gibt zu bedenken, dass sie bei den Wartungsarbeiten hinterherhinkt und das Schienennetz in Teilen veraltet ist. Laut einem neuesten Bericht der Bahngesellschaft liegt dies daran, dass die dauerhaft hohe Belastung des Netzes besteht, während die finanziellen Mittel für Reparaturen fehlen.
Insgesamt stuft die SBB den Zustand des Schienennetzes als ausreichend bis stabil ein. Die Sicherheit sei gewährleistet. Dennoch hat sich der Rückstand bei den Instandhaltungsmaßnahmen auf 9,5 Milliarden Franken erhöht, so SBB-Chef Vincent Ducrot. Er warnt, dass dies in einem Zeitraum von 10 bis 15 Jahren zu Beeinträchtigungen im Netz führen könnte.
Die SBB fordert zusätzliche Bundesmittel für die Unterhaltung des Netzes. Der Bericht der Bahn betont, dass ohne entsprechende Maßnahmen Zustände eintreten könnten, wie sie in anderen Ländern bereits beobachtet werden.