Unicef berichtet, dass mindestens eine Million afghanische Mädchen derzeit vom Schulbesuch ausgeschlossen sind. Dies könnte sich bis 2030 verdoppeln. Seit dem Machtantritt der Taliban im Jahr 2021 erlaubt ein Gesetz Mädchen nur den Schulbesuch bis zum zwölften Lebensjahr, was die Ausbildung über dieses Alter hinaus unterbindet.
Die Organisation warnt vor schwerwiegenden langfristigen Konsequenzen. Bis 2030 könnte das Fehlen von weiterführender Bildung für Mädchen dazu führen, dass zehntausende Lehrerinnen und tausende Gesundheitsfachkräfte fehlen. Unicef appelliert an die Taliban, das aktuelle Schulverbot aufzuheben.