Ab Dienstag tritt in Österreich ein verschärftes Waffengesetz in Kraft, das als Reaktion auf einen Amoklauf an einer Schule in Graz eingeführt wurde. Bei diesem tragischen Vorfall im September verlor ein 21-Jähriger neun Jugendliche und eine Lehrerin ihr Leben.
Zu den wesentlichen Änderungen gehört die Erhöhung des Mindestalters für den Kauf von Pistolen und Revolvern auf 25 Jahre, während es bisher bei 21 Jahren lag. Für Gewehre steigt das erforderliche Alter von 18 auf 21 Jahre an. Ausnahmen gelten jedoch weiterhin für Jäger, Sportschützinnen sowie bestimmte Berufsgruppen.
Das Innenministerium bezeichnet die neuen Bestimmungen als die signifikanteste Verschärfung des Waffenrechts in den letzten drei Jahrzehnten. Das Hauptziel ist es, den Zugang zu Schusswaffen stärker einzuschränken.