In der Schweiz nehmen die Ausgaben für die Behandlung von psychischen Störungen weiter zu, wie neue Daten aus dem Jahr 2024 des Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums belegen. Die Kosten für die obligatorische Krankenpflegeversicherung stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 6,1 Prozent und erreichten damit einen Anstieg, der über dem langfristigen Durchschnitt liegt. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben auf 3,2 Milliarden Franken.
Trotz des Anstiegs blieb der Anteil dieser Kosten an den Gesamtausgaben für das Gesundheitswesen konstant bei 7,5 Prozent. Der Bericht hebt zudem hervor, dass Mädchen und junge Frauen weiterhin häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen sind.