Die Denkfabrik Avenir Suisse hat Bedenken gegenüber dem neuen Bundesgesetz zur Schaffung von Kindertagesstättenplätzen geäußert. Sie hält einheitliche Regelungen und Förderungen für ineffizient. In ihrem Bericht «Kita-Kompass» argumentiert Avenir Suisse, dass Gemeinden die besten Kenner lokaler Bedarfe sind. Stattdessen schlägt die Organisation vor, Betreuungsgutscheine für Familien bereitzustellen, besonders für Kinder aus benachteiligten Verhältnissen.
Das Bundesgesetz, das vor drei Monaten vom Parlament verabschiedet wurde, stellt den indirekten Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Für eine gute und bezahlbare familienergänzende Kinderbetreuung für alle» dar.