Carmen Walker Späh, Freisinnige Politikerin aus Uri, kündigt ihren Rückzug bei den Wahlen 2027 an. Nach einer langjährigen Karriere betont sie die Parallelen zwischen ihrer politischen Laufbahn und einer Bergtour. Sie führte von 2015 bis 2027 als Volkswirtschaftsdirektorin durch turbulente Zeiten, geprägt von der Klimabewegung, Pandemien und internationalen Konflikten. “Ich bin angekommen und kann meine Aufgaben in einem Jahr weitergeben”, so Walker Späh. Unter ihrer Führung wurden bedeutende Projekte wie der Innovationspark und Infrastrukturvorhaben vorangetrieben, wobei sich Zürich als Technologie- und KI-Standort etablierte.
Walker Späh sieht ihre Rolle auch darin, junge Frauen zu ermutigen, Führungspositionen anzustreben. Mit ihrem “Ürner Grind” bewältigte sie politische Rückschläge, wie den Ablehnung der Milliardeninvestition in Zürichs Verkehr und den Verlust eines FDP-Sitzes im Regierungsrat. Ihr Engagement für das Generationenprojekt Innovationspark steht exemplarisch für ihr Bestreben nach Fortschritt.
Die bevorstehende Änderung im siebenköpfigen Regierungsrat sieht Walker Späh gelassen: “Die neue Regierung wird es schaffen, Veränderungen sind nicht zu fürchten.” Trotz Kritik an einem vermeintlich eingespielten Kollegium hebt sie die Stabilität hervor, die durch Kontinuität erreicht wurde.
Sie setzt sich weiterhin für Wachstum und Innovation ein, während sie auf politische Herausforderungen wie den Wohnungsmarkt reagiert. Der Erfolg der Volksabstimmung gegen das Vorkaufsrecht sieht sie als Beweis für die Kraft guter Argumentation.
Im letzten Jahr ihrer Amtszeit freut sich Walker Späh auf ihre Zeit als Regierungspräsidentin und plant, zahlreiche Projekte voranzubringen. Ihre charakteristische Frisur ist dabei ein Symbol der Freiheit in der Lebensgestaltung – eine persönliche Note ihrer politischen Laufbahn.