Der Gemeinderat von Crans-Montana hat nach dem fast elfstündigen Verhör des Bürgermeisters Nicolas Féraud, das von den Anwälten der Opfer als ‘wenig überzeugend’ bezeichnet wurde, offiziell Stellung bezogen. In einer Pressemitteilung unterstützte die Verwaltung klar Féraud und betonte die Transparenz seiner Amtsführung, indem sie sich vollständig mit der Verteidigungslinie seines Anwalts identifizierte.
Ein zentraler Punkt ihrer Antwort betrifft den Sicherheitsbereich: Der Gemeinderat erklärte, dass nach der Fusion der Gemeinden im Jahr 2017 die Belegschaft des öffentlichen Sicherheitsdienstes von einem Vollzeitmitarbeiter auf fünf angestiegen sei und damit zu einer der größten Einheiten des Kantons gehöre. Die Behörden betonten zudem, dass sie jede Anfrage nach Personalaufstockung ohne Budgetbeschränkungen genehmigten und hervorhoben, dass vor dem Neujahrstragödie keine weiteren Anfragen für zusätzliches Personal gestellt wurden.
In Bezug auf die Prüfung von 2023 stellte der Gemeinderat klar, dass es sich um eine allgemeine Bewertung nach der Fusion handelte und dass das Bericht keine Mängel oder Warnsignale in den verschiedenen Abteilungen festgestellt hatte. Gleichzeitig sucht der Gemeindeverband (ACCM) zwei neue Positionen: einen Stabschef und einen Chefredakteur für die offizielle Zeitschrift «L’info», mit dem Ziel, eine Darstellung des Gebiets zu fördern, die ‘positiv, aber nicht naiv’ ist.