Im Rahmen einer speziellen Jugendmedienaktion You News haben fünf 13-jährige Schüler der Primarschule Bannfeld in Olten mit «Kassensturz» ein innovatives Testkonzept für Schulrucksäcke entwickelt. Überzeugt von ihrem Vorschlag, kreierten sie gemeinsam Kriterien und Testszenarien zur Bewertung der Rucksäcke. Fünf beliebte Modelle, die sich an Kinder zwischen 120 bis 170 cm richten und wächstumsanpassbar sind, wurden getestet.
Die Schüler testeten drei wesentliche Aspekte: Sichtbarkeit im Dunkeln, Regenschutz und Inhaltsschutz bei Aufprall. Im dunklen Keller ihres Schulhauses simulierte eine Stirnlampe einen Fahrzeuglichtscheinwerfer für den Sichtbarkeits-Test. Coocazoo Mate und Satch Match überzeugten mit weniger Reflektoren nicht, weshalb sie in dieser Kategorie ungenügend abschnitten.
Um die Wasserdichtigkeit zu prüfen, testeten Giulee, Dennis, Jelena, Lean und Ruyi die Rucksäcke unter der Dusche im Schulturnsaal. Während Step by Step Giant den Inhalt praktisch trocken hielt, sammelte sich in Coocazoo Mate Wasser an, was zu einer ungenügenden Bewertung führte.
Der Crashtest mit einem rohen Ei, verpackt in Plastik und im Rucksack verstaut, zeigte beeindruckende Ergebnisse. Die Anordnung eines Leiter-, Ring- und Schwedenkastens ermöglichte einheitliche Bedingungen für den Aufpralltest. Nur der Tiger Family Max 2.0 schützte das Ei in drei Versuchen komplett.
Während fünf Tagen trugen die Schüler jeden Rucksack, um praktische Beobachtungen zu notieren und alle Modelle als gut bewerteten. Besonderes Augenmerk lag auf Details wie Fächeranzahl und Größeneinstellung, wobei Step by Step Giant einzigartig mit einem Kühlfach für das Znüni punktete.
Espresso, 5.5.2026, 08:10 Uhr