Luzern steht vor einer Verschärfung des Tarifs im öffentlichen Verkehr. Der Tarifverbund Passepartout kündigte eine Preiserhöhung ab dem 13. Dezember 2026 an, begründet durch steigende Betriebskosten. Diese Ankündigung stieß auf Kritik vonseiten der Grünen, die nun die Regierung auffordern, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Die Preisanpassung wird als hinderlich für das Erreichen klimapolitischer Ziele angesehen. Laut den Grünen könnten höhere Ticketpreise die Attraktivität von öffentlichen Verkehrsmitteln schmälern und insbesondere einkommensschwache Haushalte belasten. Angesichts der steigenden Benzinpreisen, verursacht durch den Konflikt im Iran, wird dringend nach Alternativen zum Auto gesucht.
Die Partei fordert Antworten vonseiten des Luzerner Regierungsrats in Bezug auf die Auswirkungen der Preiserhöhung auf Mobilitätsverhalten und Klimaziele sowie deren Übereinstimmung mit dem Planungsbericht “Zukunft Mobilität Luzern”. Sie fragt, ob es sinnvoll sei, solche Erhöhungen abzufedern und welche Maßnahmen in Betracht gezogen werden könnten.
Die Grünen möchten wissen, welche Strategien die Regierung verfolgt, um den öffentlichen Verkehr auch bei höheren Kosten attraktiv zu halten. Ihr Anliegen ist es, dass die Regierung sich mit allen Mitteln gegen die geplanten Preiserhöhungen stellt oder diese selbst abmildert.
Quellen:
Mitteilung der Grünen Luzern