Ein Airbus A350-941 der Fluggesellschaft Swiss musste seinen geplanten Kurs von Seoul nach Zürich unterbrechen. Grund dafür war ein medizinischer Notfall an Bord, weshalb das Flugzeug in Almaty, Kasachstan, notlandete. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmorgen, als der Flieger SWR123/LX123 einen Notruf über die Situation absetzte und daraufhin ausserplanmässig landete.
Laut einer Stellungnahme der Swiss war das Problem mit einem medizinischen Notfall des Co-Piloten verbunden. Drei Ärzte an Bord konnten dem Piloten unverzüglich Hilfe leisten, was zur Entscheidung führte, den Flug nach Almaty umzuleiten. Dies geschah auf Empfehlung der Ärzte, um eine rasche medizinische Versorgung sicherzustellen. Die Gesundheit und das Wohlergehen des Kollegen seien oberste Priorität für die Fluggesellschaft.
Die Swiss bedauert den Vorfall zutiefst und erkennt an, dass die unerwartete Landung die Reisepläne der 227 Passagiere und 14 Crewmitglieder stark beeinträchtigt hat. Man bemüht sich nach Kräften darum, sowohl dem erkrankten Piloten Unterstützung zu gewähren als auch für die Passagiere die beste mögliche Lösung in dieser außergewöhnlichen Situation zu finden.