Am Mittwoch, den 1. April, wird in Luzern ein bedeutender Helikoptereinsatz stattfinden, der starke Beeinträchtigungen wie Sperrungen, Wind und Lärm mit sich bringt. Dieser Einsatz findet im Gütschwald oberhalb der Baselstrasse statt, so die Mitteilung der Stadt. Die Anwohner sollen aufgrund möglicher starker Winde entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Etwa 70 Runden zwischen dem Start- und Zielpunkt werden von den Helikoptern geflogen, um Holz zu transportieren, das bereits im März gefällt wurde. Dieses Transportieren betrifft rund 100 Bäume, wie Simon Wicki, ein städtischer Mitarbeiter, berichtet. Der Grund für die Baumfällung war die Pflege der Schutznetze und des oberen Schutzwaldes, um den darunter liegenden Bereich vor Steinschlag und Rutschungen zu schützen.
Während des Einsatzes wird es laut und windig zugehen. Anwohner werden aufgefordert, lose Gegenstände sicherzustellen oder zu entfernen, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Haustiere in sicheren Bereichen zu behalten. Die genaue Zeit des Helikoptereinsatzes hängt vom Wetter ab, wobei die Maschinen festgelegte Routen im Gütschwald fliegen.
Teilweise Sperrungen von Waldgebieten und Straßenabschnitten oberhalb der Baselstrasse sind zu erwarten. Die Öffentlichkeit hat keinen Zugang zur Gütschwaldhütte, die während des Einsatzes geschlossen bleibt. Umleitungen werden für den Fussverkehr eingerichtet. Anwohner haben weiterhin Zufahrt zum Château Gütsch, wobei Verkehrswachen und Absperrungen die betroffenen Bereiche markieren.
Die Sicherheit der Bevölkerung sowie der Einsatzkräfte hat oberste Priorität für die Stadtverwaltung. Das Betreten gesperrter Zonen ist streng untersagt. Ein Informationsblatt wird im Quartier verteilt, um auf die Maßnahmen hinzuweisen.