Der Kanton Zug beabsichtigt, seine Unterstützung im Bereich des Leistungssports zu verstärken und möchte in diesem Feld eine aktivere Rolle einnehmen. Der Regierungsrat hat vor, das bestehende Sportgesetz neu zu gestalten, wobei auch die Anregungen aus einer FDP-Motion berücksichtigt werden sollen. Aktuell liegt der Schwerpunkt des Gesetzes hauptsächlich auf dem Breitensport, doch künftig soll auch der Leistungssport eine größere Bedeutung erhalten.
Die FDP argumentiert, dass die Infrastruktur und Förderung für besonders talentierte Sportler oft unzureichend sind. Sie fordern daher verstärkte Koordination auf kantonaler Ebene, um Angebote über lokale Gemeinden hinaus zu gestalten. Der Regierungsrat teilt diese Ansicht teilweise und sieht im aktuellen Gesetz einen Engpass.
Er arbeitet bereits an einer vollständigen Überarbeitung des Sportgesetzes. Es ist vorgesehen, dass der Kanton bei größer angelegten Projekten wie überkommunaler Sportanlagen oder Angeboten für Nachwuchs- und Leistungssport verstärkt eingreifen kann. Eine direkte Verpflichtung zur finanziellen Unterstützung lehnt er jedoch ab, um individuell entscheiden zu können.
Die Überarbeitung des Gesetzes soll nicht nur den Leistungssport verbessern, sondern auch Aspekte wie Inklusion und Sicherheit einbeziehen. Auch die Sinnhaftigkeit eines kantonalen Sportanlagenkonzepts wird geprüft. Die Motion der FDP wird daher nur teilweise angenommen.