Der Mutterkonzern von Swiss, die Lufthansa Group, steht vor Herausforderungen bei der Kerosinversorgung und blickt dennoch zuversichtlich auf das Sommergeschäft. Bis Mitte Juni sind die Treibstoffreserven gesichert; für die darauffolgende Zeit plant die Gruppe, Ersatzlieferungen aus den USA und Nigeria zu nutzen. Um eine stabilere Versorgung zu gewährleisten, setzt der Konzern auf die Zulassung von US-Treibstoff in der EU. Der Ausgleich der stark gestiegenen Kosten soll durch höhere Ticketpreise sowie einer anhaltend hohen Nachfrage nach Destinationen in Asien und Afrika erfolgen. Trotz Belastungen durch frühere Streiks bei der Kernmarke bleibt der Konzern seinen Gewinnzielen treu.