Frankreich kündigt auf dem ‘Africa Forward Summit’ in Nairobi die Bereitstellung von 23 Milliarden Euro für Afrika an, wie französische Medien unter Berufung auf den Élysée-Palast berichten. Diese Investitionen sollen insbesondere in den Energiewandel, die Digitalisierung und die Landwirtschaft fließen, wobei sowohl private als auch öffentliche Akteure aus Frankreich beteiligt sein werden.
Der Gipfel, der 30 Staats- und Regierungschefs sowie UNO-Generalsekretär António Guterres erwartete, zog hochrangige Gäste an, darunter Nigerias Präsident Bola Ahmed Tinubu, Senegals Staatsoberhaupt Bassirou Diomaye Faye, Gabuns Junta-Chef Brice Oligui Nguema und Marokkos Regierungschef Aziz Akhannouch.
Das Ziel der Veranstaltung ist die Entwicklung eines neuen Partnerschaftsmodells zwischen Afrika und Frankreich, mit einem Schwerpunkt auf verstärkten Investitionen anstelle traditioneller Entwicklungshilfe. Der Fokus liegt dabei auf Direktinvestitionen, Beteiligungen, Krediten, Bürgschaften sowie Zuschüssen für Projekte.
Der Gipfel steht symbolisch für den von Macron angekündigten Paradigmenwechsel in der französischen Afrikapolitik: weg von kolonial geprägten Beziehungen hin zu einer Partnerschaft auf Augenhöhe.