Wenn es um Zohran Mamdani, den neuen Bürgermeister von New York, und seine Ehefrau Rama Duwaji geht, zeigen sich Journalisten häufig erstaunlich enthusiastisch. Dennoch gibt es viele kontroverse Aspekte zu beachten. Ein Bild zeigt Mamdani lächelnd mit einem Caffè Latte im U-Bahn-Wagen, während die Passagiere apathisch auf ihr Handy starren. Die begleitende Überschrift in der Süddeutschen Zeitung vom 19. Februar 2026 lautet: „Die Charmeattacke“. Der Artikel beschreibt Mamdani als populärsten Bürgermeister, der trotz widriger Umstände New York regiert und dabei stets gute Laune bewahrt. Ein persönliches Detail: Er setzt sich Allergiespritzen für zukünftige Katzenbesitzer vor. Die mediale Faszination reicht über die „Süddeutsche Zeitung“ hinaus. Auch andere Medien, wie der österreichische Standard und Tamedia-Zeitungen, loben Mamdani für seinen empathischen Umgang mit den Menschen und seine politischen Initiativen. Rama Duwaji, eine Künstlerin mit zwei Millionen Instagram-Followern, erregt fast noch mehr Aufmerksamkeit. Sie wird als „Ikone der linken Gegenkultur“ beschrieben, die Themen wie arabischer Kultur, Frauenrechte und humanitäre Krisen aufgreift. Trotz dieser positiven Berichterstattung gibt es bedenkliche Aspekte in ihren politischen Ansichten. Mamdani hat wiederholt eine Nähe zu Personen gezeigt, die als Terroristenfreunde oder Holocaustverharmloser gelten. Die „Süddeutsche Zeitung“ erwähnt seine scharfe Kritik an der israelischen Siedlungspolitik und Antisemitismusvorwürfe nur am Rande. Mamdani unterstützt die antisemitisch geprägte Boykottbewegung BDS und war im Wahlkampf mit Linda Sarsour, einer bekannten Islamistin, zu sehen. Seine Frau Duwaji hat in sozialen Medien extremistische Inhalte verbreitet, darunter Posts, die den Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 als „Widerstand“ feierten. Die Künstlerin äußerte sich bereits früh kritisch über Israel und zeigt kaum Kritik an autoritären Regimen. Ihre Zusammenarbeit mit der Aktivistin Susan Abulhawa, die israelische Sicherheit in Frage stellt, verstärkt den Eindruck einer politischen Nähe zu extremistischen Kreisen. Medienberichte über Rama Duwajis Kontroversen sind spärlich und oft verharmlosend. Die „New York Times“ sprach von Unterstützung für die „palästinensische Sache“, ohne die brutale Realität des Konflikts zu beleuchten. Der deutsche Schriftsteller Maxim Biller kritisierte bereits vor diesen Enthüllungen den medialen Jubel über Mamdani. Er hinterfragt, warum Journalisten in solchen Fällen häufig ausblenden, was genau betrachtet werden sollte.