Nachdem er sich zuvor auf einem Kreuzfahrtschiff befand, wo mehrere Fälle von Hantavirus gemeldet wurden, suchte der Mann bei ersten Anzeichen ärztliche Hilfe. Seine Hausärztin nahm die Symptome ernst und schickte ihn ins Spital, wo er isoliert wurde. Ein Test im Referenzlabor des Universitätsspitals Genf bestätigte die Infektion mit dem Andesvirus, einer südamerikanischen Variante. Übertragungen auf andere Menschen sind selten und erfolgen nur bei engem Kontakt.
Die Ehefrau zeigt bisher keine Symptome, bleibt jedoch als Vorsichtsmaßnahme in Selbstisolation. Behörden untersuchen derzeit mögliche Kontakte des Mannes zu weiteren Personen.
Das Bundesamt für Gesundheit bewertet das Risiko für die Allgemeinbevölkerung als gering. In der Schweiz werden jährlich zwischen null und sechs Fälle von Hantavirus-Fieber registriert, meist nach Infektionen im Ausland.