Eine junge Frau in den USA hat Meta, dem Mutterkonzern von Facebook, und der Google-Tochter YouTube vorgeworfen, ihre Plattformen so zu gestalten, dass sie abhängig machen. Ein Geschworenengericht sprach ihr daraufhin drei Millionen Dollar Schadenersatz zu.
Die 20-jährige Klägerin behauptet, die Dienste seien absichtlich süchtigmachend aufgebaut worden und führe bei ihr zu Depressionen sowie Angstzuständen. Die Geschworenen stimmten der Ansicht zu, dass die Unternehmen fahrlässig gehandelt hätten, indem sie Nutzer über das Suchtpotenzial ihrer Dienste unzureichend informierten. Das Urteil ist jedoch noch nicht endgültig.