Der Golfprofi Tiger Woods wurde nach einem Unfall in den USA wegen Verdachts auf Drogenkonsum festgenommen, da er keinen Urintest durchführen wollte. Nach mehreren Stunden Haft kam er gegen Kaution frei. Dies berichteten Medien unter Berufung auf eine Sprecherin des Sheriff-Büros von Martin County.
Woods war in den frühen Morgenstunden mit seinem Geländewagen bei hoher Geschwindigkeit zum Überholen eines abbiegenden Fahrzeugs angesetzt. Dabei streifte er den Anhänger und kippte auf die Seite, schlitterte über die Straße – ohne Verletzte zu hinterlassen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von null.
John Budensiek vom Sheriff-Büro äußerte, Woods habe sich am Unfallort lethargisch verhalten, was auf den Einfluss einer Substanz hindeute. Er wurde wegen Fahruntüchtigkeit und Verweigerung eines Tests angeklagt.
Woods hatte bereits im Februar 2021 einen schweren Autounfall in Los Angeles erlebt, bei dem er sich mehrfach überschlug und schwere Beinbrüche davontrug. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Hinweise auf Alkohol oder Drogen.
Erst kürzlich hatte Woods Spekulationen über ein Comeback bei den US-Masters befeuert, obwohl er im Frühjahr 2025 nach einem Achillessehnenriss pausieren musste und sich zuletzt einer Rückenoperation unterziehen ließ. “Dieser Körper heilt nicht mehr so schnell wie früher”, sagte Woods, der aber seine Teilnahme an den US-Masters nicht ausschloss: “Ich liebe das Turnier und werde es versuchen.”