Seit fast einem Monat gilt im Konflikt mit dem Iran eine Waffenruhe. US-Präsident Donald Trump setzt das Ende des Krieges an Bedingungen, während der Iran einen Vorschlag aus den USA prüft. Nahost-Kenner Andreas Böhm äussert sich skeptisch zu diesen Entwicklungen.
Böhm sieht im Atomabkommen unter Obama eine mögliche Basis für Fortschritte und betont die Wichtigkeit, lokale Milizen einzubeziehen. Er kritisiert Trumps Team wegen fehlender diplomatischer Fähigkeiten und unzureichenden Regionalkenntnissen, was er als notwendige Voraussetzungen für erfolgreiche Verhandlungen ansieht.
Der Iran evaluiert den US-Vorschlag, um zu entscheiden, ob dieser als Grundlage für weitere Schritte dienen kann.