Pascal Grieder, der Chef des Post-Konzerns, strebt nach Wegen, um den Rückgang der Briefumsätze auszugleichen. Die Post verzeichnet laut seiner Aussage einen jährlichen Verlust von etwa 85 Millionen Franken, was hauptsächlich auf das Schrumpfen traditioneller Brief- und Zeitungsgeschäfte zurückzuführen ist, so berichtete die «SonntagsZeitung». Als Antwort darauf plant das Unternehmen, seine Zusatzgeschäfte auszuweiten. Ein entscheidendes Element dabei sei die optimierte Nutzung der hohen Kundenfrequenz.
Besonders will man die Zusammenarbeit mit Postfinance verstärken und diese durch erhöhte Sichtbarkeit sowie Integration von Finanzdienstleistungen intensivieren. Zudem wird dem digitalen Brief, welcher seit Beginn des Monats zur Grundversorgung der Post zählt, eine wachsende Bedeutung beigemessen.