Die ehemalige Ministerpräsidentin Myanmars soll in Hausarrest überführt werden, wie SRF-Südostasien-Korrespondent Martin Aldrovandi vermutet. Diese Entscheidung des Präsidenten, General Min Aung Hlaing, sei wahrscheinlich von Eigeninteresse geleitet. “Die Militärjunta regiert nach wie vor, trotz zahlreicher Rückschläge und anhaltender Schwierigkeiten”, kommentiert Aldrovandi. Er glaubt, dass die Junta versucht, durch solche Schritte ein milderes Gesicht zu zeigen.
“Das Gros der Bevölkerung Myanmars zweifelt jedoch daran, dass dies eine ehrliche Geste ist”, so Aldrovandi weiter. Dennoch steht ihnen kaum etwas entgegenzusetzen.