Im Jahr 2025 hat die Zahl der Beschwerden bezüglich unlauterer Werbemaßnahmen in der Schweiz einen neuen Höchststand erreicht. Die Schweizerische Lauterkeitskommission gab am Montag bekannt, dass sie im vergangenen Jahr insgesamt 240 Anfragen bearbeitet hat. Etwa die Hälfte dieser Beschwerden bezog sich auf Online-Werbung.
Der vorherrschende Vorwurf lag mit 45,4 Prozent bei der Irreführung. Beinahe jede zweite Beschwerde beklagte, dass die kommerzielle Kommunikation entweder unkorrekt oder irreführend gewesen sei. Demgegenüber verzeichnete die Kommission einen Rückgang bei aggressiven Verkaufsmethoden.
Die meisten Beanstandungen bezogen sich dem Bericht zufolge auf den Bereich Freizeit.