In den letzten Jahrzehnten haben Experten die Bevölkerungsprognosen der Schweiz stets zu niedrig angesetzt. Der Grund hierfür liegt in ihrer Unterschätzung der Anziehungskraft des Landes, das viele als nicht einzigartig betrachten. Dabei übersehen sie, dass die Region zwischen Bodensee und Lac Léman nach wie vor ein Traumziel bleibt: mit hoher Lebensqualität, wirtschaftlichem Erfolg sowie Frieden. Infolgedessen stieg die Bevölkerung seit 1990 um mehr als 30 Prozent auf 9,1 Millionen an.
Aktuell versuchen dieselben Akteure erneut, mit allen Mitteln die Zuwanderungssteuerungsinitiative der SVP zu verhindern. Von einem Chaos ist die Rede – von der FDP bis zu Rot-Grün. Auch dieses Mal erhalten sie Unterstützung durch Experten und Medien, jene Instanzen, die sich in den letzten Jahren wiederholt geirrt haben.
Für den Stimmbürger ergibt sich daraus eine klare Empfehlung: Er kann der Volksinitiative am 14. Juni ohne Bedenken zustimmen. Diejenigen Experten, die gegen das Anliegen sind, gehen davon aus, dass die Zuwanderung in den kommenden Jahren zurückgehen wird – möglicherweise liegen sie diesmal richtig und das Thema erledigt sich von selbst. Sollte dies nicht eintreten, hätte der Bund zumindest ein Steuerungsinstrument zur Hand.