Die Haltestelle Hirtenhof der Buslinie 8 in Luzern war drei Monate lang wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Ein Lesereporter bemängelt, dass sich kaum etwas verändert zu haben scheint. Die Stadt und Verkehrsbetriebe erklären die Details.
Während des dreimonatigen Umbaus wurde der Betrieb umgeleitet: Die Busse fuhren über alternative Routen, was für Fahrgäste, besonders für Menschen mit Behinderungen, beschwerlich war. Nach Beendigung der Bauarbeiten bleibt ein Leser skeptisch über den scheinbar unveränderten Zustand der Haltestelle.
Die Stadt Luzern startete die Arbeiten Ende Januar und führte bis zum 10. April eine Umleitung ein. Die provisorische Endhaltestelle befand sich an der Hirten- und Bodenhofstrasse, während die Gegenrichtung unverändert blieb. Nach Angaben der Verkehrsbetriebe Luzern (VBL) war die Sperrung bis zum 2. April aktiv.
Die VBL gestehen ein, dass solche Umleitungen besonders für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste herausfordernd sind und versuchen, Änderungen kundenfreundlich zu kommunizieren.
Die Stadt betont, dass die Haltestelle nun den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes entspricht. Dazu gehört ein 22 Zentimeter hohes Sonderbord zur selbstständigen Nutzung durch Menschen im Rollstuhl sowie eine acht Meter lange Anfahrhilfe mit einem Anschlag von 16 Zentimetern. Zusätzlich wurde der Fussweg vor der Haltestelle für Personen im Rollstuhl zugänglich gemacht und ein beschädigter Unterstand ersetzt.
Einige Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen: Die Stadt setzt Hecken und Begrünungen im Spielplatzbereich, installiert taktile Markierungen für Sehbehinderte sowie einen elektrifizierten Billettautomaten. Ursprünglich wurde die vollständige Sperrung durch Sicherheitsbedenken bei der Bauweise begründet.
Quellen: Schriftliche Mitteilungen von einem Lesereporter, der Stadt Luzern und den VBL sowie eine Medienmitteilung zum Umbau.