Die Einkommensunterschiede zwischen Spitzenmanagern und durchschnittlichen Angestellten haben sich nach der Corona-Pandemie erheblich vergrößert. Dies zeigt eine Untersuchung der Entwicklungshilfeorganisation Oxfam in Zusammenarbeit mit dem internationalen Gewerkschaftsbund, die zum Tag der Arbeit veröffentlicht wurde. Demnach stiegen die Gehälter von CEOs zwischen 2019 und 2025 nach Kaufkraftbereinigung durchschnittlich um 54 Prozent. Im Gegensatz dazu sanken die Reallöhne der Angestellten weltweit im selben Zeitraum um zwölf Prozent.
Oxfam plädiert für eine höhere Besteuerung von Superreichen als Gegenmaßnahme. Die Studie basiert auf der Auswertung der 1.500 bestbezahltesten Unternehmen in insgesamt 33 Ländern.