Nachdem JJ den Eurovision Song Contest 2025 für Österreich in Basel gewonnen hat, wird der Wettbewerb dieses Jahr in Wien ausgetragen. Politische Diskussionen begleiten bereits die Veranstaltung. Hier sind die wichtigsten Informationen zum Anlass. Die Thunerin Veronica Fusaro wird die Schweiz mit dem Lied “Alice” vertreten. Die Bekanntgabe erfolgte am 11. März. Fusaro, 28 Jahre alt, ist für ihren alternativen Pop bekannt und wird Österreichs Hauptstadt vom 12. bis zum 16. Mai 2026 musikalisch bereichern. Der Eurovision Song Contest findet in der Wiener Stadthalle statt, die zu den bedeutendsten Veranstaltungsorten Österreichs zählt. Bereits 2015 wurde hier das 60-jährige Jubiläum des Wettbewerbs gefeiert, nachdem Conchita Wurst für Österreich im Jahr zuvor in Kopenhagen gewonnen hatte. Dieses Jahr treten insgesamt 25 Teilnehmer im Finale an. 20 Plätze werden über zwei Halbfinale vergeben, bei denen Gastgeber Österreich und die Big Five (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien [nicht teilnehmend], Italien) bereits gesetzt sind. Die Schweiz wird am zweiten Halbfinal teilnehmen. Die Teilnehmer des ersten Halbfinales am 12. Mai umfassen: Georgien, Portugal, Kroatien, Schweden, Finnland, Moldau, Griechenland, Montenegro, Estland, San Marino, Polen, Belgien, Litauen, Serbien und Israel. Das zweite Halbfinal findet am 14. Mai statt mit Armenien, Rumänien, Schweiz, Aserbaidschan, Luxemburg, Bulgarien, Tschechien, Albanien, Dänemark, Zypern, Norwegen, Malta, Australien, Ukraine und Lettland. Jedes Land kann pro Teilnehmer maximal 24 Punkte vergeben: 12 von einer Jury und 12 vom Publikum. Bei Gleichstand entscheidet das Publikumsvoting. Die EBU hat angekündigt, dass ab November das Abstimmungsverfahren geändert wird, um Vertrauen und Transparenz zu stärken. Zuschauer können über Telefon, SMS oder die offizielle ESC-App abstimmen; seit 2023 ist auch für Nicht-Teilnehmerländer eine Teilnahme möglich. Trotz hoher Ticketpreise sind keine Tickets mehr verfügbar: Golden Circle kostet 360 Euro (335 Franken), Arena-Stehplatz 330 Euro (308 Franken). Sitzplätze liegen zwischen 230 und 310 Euro, die günstigsten Tickets bei rund 60 Euro (56 Franken). Eine zweite Ticketverkaufswelle ist für Ende März geplant. Die EBU hat diese Möglichkeit nur für Personen eröffnet, die sich bereits im Dezember registriert haben. Die Teilnahme Israels am ESC sorgt weiterhin für Diskussionen, vor allem aufgrund der Ereignisse im Gazastreifen und der Kritik an vermeintlicher Doppelmoral. Mehrere Länder verkündeten bereits ihren Boykott in Reaktion darauf, doch die EBU hält an ihrer Linie fest. Die politischen Auseinandersetzungen zeigen, wie sehr sich solche Konflikte auf den Wettbewerb auswirken können. Der ESC ist ein Wettkampf zwischen Rundfunkanstalten und kein politisches Forum. Victoria Swarovski und Michael Ostrowski werden die Veranstaltung moderieren. Das Bühnendesign, das an Jugendstil angelehnt ist, stammt von Florian Wieder, der bereits mehrere ESC-Bühnen entworfen hat.