Peach Weber gilt als ein herausragender Vertreter der Schweizer Comedy-Szene, bekannt für seine spritzigen Wortspiele. Doch abseits der Bühne verfügt er über eine faszinierende Persönlichkeit voller ungewöhnlicher Geschichten. Hier sind fünf skurrile Anekdoten aus seinem Leben. Auf der Bühne sorgt Peach Weber mit blitzschnellen Witzen für Gelächter, die traditionell auf einem Stück Papier mit Bleistift und später auf Karteikarten von einer 35 Jahre alten Schreibmaschine niedergeschrieben werden. “Man kann keine Pointe einfach korrigieren”, erklärt Weber. Fehlt es an der perfekten Formulierung, kommt Tipp-Ex zum Einsatz. Bekannt ist Peach Weber für seine charakteristische Baseball-Cap, die er selten absetzt. Sein Friseurbesuch liegt übrigens schon 40 Jahre zurück, wie er gegenüber SRF verriet: “Würde ich heute einen Haarschnitt machen lassen, müsste ich noch Finderlohn zahlen.” Stattdessen tritt er selbst zur Schere an und spart sich damit 40 Franken. Viele kennen Peach Weber nicht als ehemaligen Politiker. In seiner Heimatgemeinde Wohlen (AG) gründete der damals 25-Jährige eine Ein-Mann-Liste namens “Euse Maa” und zog in den Einwohnerrat ein, wo er zwölf Jahre lang tätig war. Aus dieser Liste entstand später die Gruppierung “Eusi Lüüt”, die acht Mitglieder im Parlament hatte. Weber meint dazu: “Wenn du bekannt bist, kommst du rein, ohne dass du schaurig gut sein musst.” In seiner Schulzeit in Wohlen gehörte er zu einer Klasse mit über 50 Schülern und korrigierte die Arbeiten seiner Mitschüler nach der Rechenprüfung. Später entschied er sich für eine Lehre zum Lehrer, da ihm das Vermitteln von Wissen große Freude bereitet. “Wenn man ein Kind verständnisvoll unterrichtet und es schafft, den entscheidenden Einfall zu geben – das ist der schönste Moment im Lehrerberuf”, schwärmt Weber. Sein beruflicher Weg begann bescheiden: Er half seinem Vater beim Auto waschen, holte Zigaretten aus dem nächsten Dorf und verdiente sich so ein paar Batzen. Auch während den Ferien arbeitete er in einem Stahlwerk und im Gartenbau, um sich sein Taschengeld zu verdienen. “Ich habe gelernt: Will man etwas, muss man dafür hart arbeiten”, sagt Weber. So finanzierte er sich auch sein erstes Halbrennvelo selbst. Radio SRF 1, “Persönlich”, 26.4.2026, 10:03 Uhr